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4.3 Potentielle Fördermöglichkeiten

Nachfolgend sind diverse Fördermöglichkeiten aufgelistet. Neben klassischen Fördermöglichkeiten der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) sind ergänzend Programme des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) gelistet. Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, kann Ihnen aber dabei helfen einen ersten Überblick zu gewinnen.

 

Bereits erfasste Fördermöglichkeiten:

Beratungszuschüsse
Existenzgründer sowie kleine und mittlere Unternehmen können bei der IHK Beratungs- und Projektgesellschaft (IBP) Zuschüsse beantragen. Wo Sie den Antrag stellen können und wer das finanziert lesen Sie hier.

EXIST-Gründerstipendium
Das EXIST-Gründerstipendium unterstützt Gründerinnen und Gründer aus Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen, die ihre Gründungsidee in einen Businessplan umsetzen möchten. Mehr über das Gründerstipendium, wen es fördert und wer die Förderung beantragen kann, erfahren Sie hier.

EXIST-Forschungstransfer
Herausragende forschungsbasierte Gründungsvorhaben, die mit aufwändigen und risikoreichen Entwicklungsarbeiten verbunden sind, unterstützt der EXIST-Forschungstransfer. Mehr über das Programm und ob es für Sie geeignet ist, lesen Sie auf den folgenden Seiten.

Transfer.NRW – Science-to-Business PreSeed
Das Landesprogramm sucht die besten Ideen zur Verwertung von Spitzenforschung aus NRW-Hochschulen. Hier erfahren Sie, wer sich für das Programm bewerben kann, was die genauen Themen sind und wo man die notwendigen Unterlagen bekommt.

 

Finanzierungsmöglichkeiten der KfW:

KfW-StartGeld

Die Förderung der KfW richtet sich an junge Existenzgründungen der gewerblichen Wirtschaft oder der freien Berufe (z.B. Architekt, Journalist oder Arzt). Das Startgeld lässt sich mehrfach beantragen, allerdings beträgt die Höchstleistung aus Fördermitteln maximal 50.000 Euro.  Ein Mindestbetrag wird seitens der Kreditanstalt für Wiederaufbau nicht vorgegeben.

Soll ein Antrag an die KfW gestellt werden, so muss dieser bei der Hausbank eingereicht werden. Die örtliche Bank übernimmt dann letztlich bei genehmigtem Antrag die Finanzierung. Das geschieht natürlich nicht ganz uneigennützig. Die Hausbank wird mitunter zu 80% von der Haftung freigestellt.

Was bankenübliche Sicherheiten angeht, so sind auch hier keine Vorgaben zu erfüllen. Ob und in welchem Umfang Sicherheiten gestellt werden, ist zwischen Antragssteller und Hausbank zu vereinbaren. Eine Checkliste mit den wichtigsten Anforderungen finden Sie im Original.

 

ERP-Kapital für Gründungen

Die KfW Mittelstandsbank bietet jungen Unternehmen bis zu einem Alter von drei Jahren ebenso eigenkapitalähnliche Mittel an. Eine Förderung erfolgt dabei in Form von langfristigen Nachrangdarlehen (nachrangige Forderungen). Kommt es also zu einer Insolvenz des Unternehmens ist eine Rückerstattung der erhaltenden Mittel erst nach der Begleichung anderer Forderungen notwendig. Die Anforderungen an Sie gelten als überschaubar: Das geförderte Unternehmen sollte eine nachhaltig tragfähige und selbstständige Existenz erahnen lassen und im Bereich der gewerblichen Wirtschaft oder der freien Berufe angesiedelt sein. Die KMU-Kriterien der EU sind zu erfüllen und außerdem sollte der Jungunternehmer über eine fachliche und kaufmännische Qualifikation verfügen.  Sicherheiten sind ausnahmsweise nicht notwendig. Eine Tatsache die vor allem ressourcenschwache Unternehmen freuen dürfte. Schließlich wird nicht nur die Antragsstellung erleichtert, sondern auch die Aufnahme von zusätzlichem Fremdkapital wesentlich vereinfacht. Weitere Informationen zu erforderlichen Eigenmitteln und den Höchstbetrag entnehmen Sie dem Original.

 

 

Quellenangaben:

Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (2009): Wirtschaftliche Förderung: Hilfen für Investitionen und Innovationen, Herausgeber: BMWi.

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