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bizeps-Gazelles

 

Dieser Beitrag ist nicht mehr aktuell. Das Projekt lief vom 01. November 2007 bis zum 28. Februar 2011.

 

bizeps-Gazelles – die vollständige Bezeichnung lautet "bizeps-Gazelles: Rapid Creation and Development of Innovative Ventures" – ist ein Projekt an der Bergischen Universität Wuppertal und wird gefördert aus dem Programm EXIST-III mit Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) und dem Europäischen Sozialfonds (ESF).

 

bizeps-Gazelles möchte die Gründungsförderung optimieren, an erkannten Schwachpunkten ansetzen und ihnen entgegenwirken, um zu messbar mehr Gründungen aus der Universität zu kommen.

Optimierungsbedarf gibt es in folgenden Bereichen: 

 

  • der wissenschaftliche Mittelbau und die Professorenschaft der technisch-naturwissenschaftlichen Fachbereiche müssen in Zukunft stärker aktiviert werden,
  • in diesen Bereichen müssen objektiv durchaus vorhandene Geschäftschancen als solche erkannt und gefördert werden (Opportunity Recognition und Entrepreneurial Discovery),
  • und es bedarf eines Ausbaus der (teilweise noch fehlenden) Unterstützung bei der Umsetzung besonders anspruchsvoller Gründungsvorhaben (Opportunity Exploitation).

 

 

bizeps-Gazelles greift diese Punkte auf und gliedert sich in drei Phasen, die während der gesamten Projektlaufzeit aus Sicht des Projektmanagements kontinuierlich und parallel durchgeführt werden, aus Sicht eines einzelnen Gründungsprojektes aber sequentiell abfolgen.

 

 

Phase 1

In Phase 1 geht es um eine entscheidende Vorwärtsintegration in die bisherige Prozesskette der universitären Gründungsförderung in Wuppertal. Dazu werden zwei miteinander verbundene Ansätze verfolgt:

 

 

a) Entrepreneurial Technology Scouting/Pilotförderbereich

 

Im Rahmen eines Pilot-Förderbereichs wird auf dem Feld einer ausgewählten Schlüsseltechnologie „Entrepreneurial Technology Scouting“ betrieben. Hierdurch wird die Integration der dem Gründungsprozess vorgelagerten Stufe der „Opportunity Recognition“ in die universitäre Gründungsförderung erreicht. Dieses Pilotvorhaben soll auf dem Gebiet der „Nachhaltigen Energiesysteme und Verkehrstechniken“ durchgeführt werden, was nachfolgend näher zu begründen ist.

 

 

b) Entrepreneurial Discovery/technologieübergreifender Ansatz

 

Das „Entrepreneurial Technology Scouting“ wird durch Maßnahmen der verbesserten Selbstbefähigung zur „Entrepreneurial Discovery“ auf individueller und organisationaler Ebene unterstützt. Auch auf den nicht durch den Pilot-Förderbereich abgedeckten Technologie- und Wissensfeldern werden technologieübergreifend Ansätze zu einer verbesserten „Entrepreneurial Discovery“ implementiert. Mit diesen soll neben Studierenden höherer Semester vor allem das wissenschaftliche Personal (Mittelbau und Professorenschaft) erreicht werden. Dabei wird nicht alleine mit Instrumenten gearbeitet, die auf individueller Ebene ansetzen. Es werden Methoden einer Organisationsentwicklung (OE) verfolgt, die den „Entrepreneurial Mind Set“ langfristig und damit nachhaltig über die Projektlaufzeit hinaus in den für diesen Antrag relevanten, typischen Organisationseinheiten der Hochschule verankern (technisch-naturwissenschaftliche Institute und Lehrstühle).

 

Phase 2

In Phase 2 werden die im Pilotförderbereich (Phase 1a) bzw. mit dem technologieübergreifenden Ansatz (Phase 1b) induzierten Gründungsvorhaben dem „Entrepreneurship Business LAB“ zugeführt. Dieses stellt   anders als die bisherigen Förderangebote unserer Hochschule nicht auf eine langfristige Gründungssensibilisierung und -qualifizierung ab, sondern forciert die schnelle, fallgerechte Qualifizierung sowie die Ausarbeitung von akuten Gründungsvorhaben unter Berücksichtigung internationaler Marktpositionierungen (SEED-Phase).

 

Phase 3

Phase 3 bildet die „Entrepreneurial Business Incubation“. Sie unterstützt und beschleunigt die entstandenen Start-ups in der Phase der frühen Marktetablierung. Dazu gehört u.a. ein Coaching-Programm, die Zurverfügungstellung von Start-up-Büros, die Einbeziehung in etablierte Netzwerke und die Eröffnung von phasengerechten Zugängen zu Beteiligungskapital und anderen Finanzierungsformen.

 

Phase 4

Phase 4 sorgt neben der effektiven und effizienten Vernetzung innerhalb des gesamten Projekts auch für eine Verzahnung mit Initiativen und Maßnahmen außerhalb der Hochschule. Ferner gehört das allgemeine Projektmanagement, ein zielgruppenspezifisches Projektmarketing und die Öffentlichkeitsarbeit ebenso zu den Aufgaben von Phase 4, wie die „Entrepreneurial Services“ für Gründer, wozu u.a. die administrative Betreuung von EXIST-Gründerstipendium-Anträgen zählt.

 

Hier stellen wir Ihnen das bizeps-Gazelles Team noch einmal im Einzelnen vor.

 

Hier geht es zum Beitrag "Achtung: Gazellen an der Bergischen Universität gesucht!" (pdf)

 

 

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bizeps - die Gründungsinitiative der Bergischen Universität

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